Drei Tage lang stand die Honeystreet in Südengland ganz im Zeichen der Kornkreise. Anlässlich des 25. Geburtstages der Galaxy, dem grössten je entdeckten Kornkreis (409 einzelne Kreise, 7 Fussballfelder gross, siehe Beitragsbild oben), hat Monique Klinkenbergh vom Crop Circle Visitor Centre & Exhibition das Festival 2026 organisiert.
Nicht ganz ohne Hintergedanken: Seit 2012 hat die Zahl der geometrischen Muster in Kornfeldern nämlich rasant abgenommen, so als wäre deren Aufgabe erfüllt gewesen.
Durch die Organisation und Durchführung des Festivals wurde viel neue Energie hineingegeben und in den Äther ausgestrahlt. Ob Zufall oder nicht: Bis anhin wurden 2026 alleine in England 21 Kornkreise gesichtet, und auch die Schweiz wurde am 23. Juni in Ellikon im Zürcher Weinland beehrt.
Insgesamt wohl mehrere 100 interessierte Menschen aus aller Welt – England, Schweiz, Österreich, Australien – besuchten das dreitägige Festival vom 17. – 19. Juli 2026 in Südengland. Sie lauschten den Ausführungen der Referenten, besuchten die Ausstellung oder den Markt in der nahe gelegenen Honeystreet (wo sich das permanente Kornkreis Visitor Centre & Exhibition befindet) und erneuerten oder schlossen Freundschaften über alle Landesgrenzen hinweg.

Der Freitag stand im Zeichen des Ankommens und Einstimmens und schloss mit einer Night Watch under the Stars mit Austen Lynn am Milkhill ab. Am Samstag und Sonntag folgten Vorträge von Kornkreisforschern wie Lucy Pringle, Andreas Müller, Dan Vidler, Prof. Dr. Klaas van Egmond und weiteren. Auch die Stimme betroffener Landwirte wurde angehört, so z. B. Tim Carson, der in seinen Feldern schon über 130 (!) Kornkreise zählte.

Zum Abschluss berichtete Bestseller-Autor Graeme Rendall über seine UFO-Forschungen, die ja mit der begonnenen Offenlegung durch die amerikanische Administration neuen Schub erhält. Er stützte sich dabei nur auf Dokumente offizieller Stellen, vor allem denjenigen des Militärs. Seit den 1930er-Jahren werden regelmässig nicht erklärbare Erscheinungen, Lichter und Flugobjekte dokumentiert.
Gleichzeitig fanden geführte Touren zu Steinkreisen (Avebury) und zu nahegelegenen Kornkreisen statt.
Mehrere Male fiel von Einheimischen die Bemerkung, dass rund um Wiltshire – Hotspot von megalithischen Anlagen wie auch von Kornkreisen – die Grenze zwischen der physischen und der spirituellen Welt als besonders dünn gilt. Dies ermögliche ein verstärktes Gefühl der Nähe zum „Übernatürlichen“ und zeige sich in den erwähnten prähistorischen Anlagen und im Phänomen der Kornkreise. Ein schöner Gedanke, wie wir finden.
Mein Fazit: spannend, lehrreich, herzlich, mystisch, aus dem Leben gegriffen. Bis zum nächsten Jahr!





